Pilze und Pflanzen probieren   

Pilze und Pflanzen probieren

aktualisiert: 12.04.2018 07:45:34

Einführung

Es gibt einige Pflanzen, die man niemals probieren sollte, auch nicht das kleinste Stück.

Dazu gehört der tödlich giftige grüne Knollenblätterpilz, dessen enthaltenes Nierengift schon bei kleinsten Mengen heftige Vergiftungsreaktionen hervorruft.

Auch der Riesenbärlapp, Heracleum mantegazzianum sollte man weder berühren noch berühren. Diese Pflanze verursacht eine chemische Reaktion, d.h. sie ist fototoxisch. Die in der Pflanze enthaltene Flüssigkeit produziert auf der Haut eine chemische Reaktion, welche dem Sonnenbrand ähnliche Verbrennungen hervorruft.

Eine weitere Pflanze ist der Aronstab. Die Pflanze enthält mikroskopisch kleine Hüllen mit feinsten Oxalatkristallnadeln. Kaut man die Pflanze zerplatzen diese Hüllen. Die feinen Nadeln bohren sich in die Mundschleimhaut und provozieren heftige allergische Reaktionen, die äusserst unangenehm und schmerzhaft sind.

Bemerkungen / Beobachtungen

Trotz Fuchsbandwurm probiere ich ab- und zu, speziell Täublinge, um festzustellen ob sie scharf oder mild sind. Spucke das Zeugs dann aber schnell und mehrmals gründlich aus. Aber in Zukunft werde ich vorsichtiger sein und wenn immer möglich auf solche Kostproben zu verzichten.

Links

Amanita phalloides: Grüner Knollenblätterpilz

Heracleum mantegazzianum: Riesenbärenklau