Gyromitrin   

Gyromitrin

aktualisiert: 08.05.2018

Einführung

1. Gyromitrin ist eine sehr flüchtige Substanz. Sie kann über die Atemwege aufgenommen werden und so zu einer Vergiftung führen, z.B. in schlecht belüfteten Räumen.
2. Gyromitrin verdunstet beim Kochen und Trocknen.
3. Gyromitrin wird im menschlichen Körper zu Monomethylhydrazin umgewandelt.

Wichtiger Hinweis

Giftige und vermutlich karzinogene chem. Verbindung, welche u.a. in der Frühjahreslorchel vorkommt.

Arten / Gattungen mit diesem Gift:

Cudonia circinas: Helm-Kreisling

Gyromitra esculenta: Frühjahrs-Lorchel

Gyromitra fastigiata: Zipfellorchel

Gyromitra gigas: Riesenstocklorchel

Gyromitra infula: Bischofsmütze

Gattungen:

Gyromitra: Lorcheln, Giftlorcheln

Links

Monomethylhydrazin