Equestre-Syndrom   

Equestre-Syndrom

aktualisiert: 09.04.2018

Einführung

Unter Rhabdomyolyse versteht man einen Zerfall von quergestreifter Muskulatur: Skelettmuskulatur inklusive Zwerchfell und Herzmuskulatur. Bei schweren Muskelzerstörungen färbt sich der Urin braun infolge Ausscheidung von Myoglobin, einem Muskeleiweiss, und im Serum ist die Kreatin-Kinase, ein Enzym, dass für die Muskeltätigkeit unentbehrlich ist, erhöht. Massive Ausscheidung von Myoglobin (Myoglobinurie) kann zu Nierenversagen führen. Leichtere Muskelschädigungen oder Befall kleiner Muskelbezirke sind weniger schmerzhaft und können am Anstieg der Kreatin-Kinase erkannt werden.

enthält folgendes Gift

Myolysin

Latenzzeit

etwa 24 h, nach konsekutivem Genuss (innerhalb von 1 bis 3 Tagen)

Erste Symptome

Müdigkeit, Muskelschwäche, Muskelschmerzen vor allem in den Oberschenkeln, brauner Urin bei stärkeren Rhabdomyolysen

Weiterführende Literatur

Ausführliche Informationen zu diesem Syndrom finden Sie im Nachschlagewerk "Giftpilze" (ISBN 978-3-03800-834-7) von René Flammer, AT-Verlag

Arten die das Syndrom verursachen:

Syndrome

Arten:

Tricholoma equestre: Grünling

Dokumente

Neuigkeiten über den Grünling

Rund um das Equestre Syndrom SZP 2006.05

Links

Kreatin-Kinase

Rhabdomyolyse

Syndrome

Links extern

AT Verlag



Bild Nr. 6294 Martinelli, G Bild Nr. 6293 Flammer, T