Tuber magnatum - Alba-Trüffel, Piemont-Trüffel

aktualisiert: 11.04.2018


Autoren: Léveillé

Klassfikation: Fungi, Ascomycota, Pezizomycotina, Pezizomycetes, Pezizomycetidae, Pezizales, Tuberaceae

Aktueller Name: -


Fruchtkörper

Gelblich, schmutzig weiss, braun-oliv. Peridie von feinkörniger Struktur, nicht ablösbar von der Gleba mit ihren vielfältigen Farbtönen von weisslich, gelblich, rötlich. Venen reichlich, weiss.

Geruch / Geruchsprofil

Intensiv nach Käse, leicht gasartig, stechend, auch an Knoblauch erinnernd.

Sporenfarbe (Abwurf / Mikroskop)

Sporen: Hellgelb, gelblich, hellbraun, rundlich, breitoval mit netzig-wabiger Ornamentierung, unregelmässigem, weitmaschigem Netz und einer Wabentiefe von 4 – 7 µm. Maschenweite meist 5 – 12 µm.

Sporengrösse

25-32 x 20-25 µm

Sporen pro Ascus

1 – 4 Sporen, meist 2 – 3.

Varia

Nach dem makroskopischen Aspekt ähnelt Choiromyces meandriformis (Weisse Trüffel, Deutsche Trüffel, Schweintrüffel), den weissen Trüffeln, unterscheidet sich jedoch durch ihren intensiven, bei der Reife penetranten Geruch und die runden, gelb braunen Sporen von 18 – 22 µm mit den groben dicken, Ornamentationen von 3 – 8 µm Länge und 2 - 3 µm Breite.

Die Sporen fanden sich neben Sporen von T. borchii in einer Steinpilzcrème. Die Deklaration war korrekt. Die Paste hatte einen intensiven, raumfüllenden Geruch und war wahrscheinlich mit (synthetischem) Trüffelaroma aromatisiert. Die Steinpilzsporen sind deutlich zu sehen.

Verordnung über Speisepilze

Zugelassen.


Gattungen:

Tuber: Trüffel

Siehe auch / Verwechslung mit:

Choiromyces meandriformis: Stachelsporige Mäandertrüffel


Tuber magnatum - Sporen in Ascus/Asci - Flammer, T© 47

Tuber magnatum - Sporenzeichnung - Flammer, T© 44

Tuber magnatum - Sporen in Ascus/Asci - Flammer, T© 48