Armillaria mellea    

Armillaria mellea - Hallimasch

Autoren: Agaricus melleus, Vahl, 1790 / Agaricus melleus var. coryli, V. Briganti, 1837 / Agaricus citri, Inzenga, 1865 / Armillaria mellea, (Vahl) P. Kummer, 1871 / Armillariella mellea, (Vahl) P. Karsten, 1881 / Omphalia mellea, (Vahl) Quélet, 1886 / Armillaria citri, (Inzenga) Saccardo, 1887 / Armillaria mellea var. minor, Barla, 1887 / Lepiota mellea, (Vahl) J.E. Lange, 1915 / Clitocybe mellea, (Vahl) Ricken, 1915 / Armillaria cerasi, Velenovský, 1920 / Armillariella montagnei, Singer, 1956 / Armillaria montagnei, (Singer) Herink, 1973

Klassfikation: Armillaria / Hallimasch - Fungi, Basidiomycota, Agaricomycotina, Agaricomycetes, Agaricomycetidae, Agaricales, Physalacriaceae

Aktueller Name: Armillaria mellea

Taxon: Armillaria mellea

aktualisiert: 14.05.2018

Steckbrief

Sehr häufiger Pilz, welcher nirgendwo fehlt und vor allem im Spätherbst in Massen wachst. Der Hallimasch ist ein gefährlicher und äusserst Agressiver Forstschädling, weil er auch lebende Bäume befallen kann. Es gibt verschiedene Arten, welche entweder auf Laub- oder auf Nadelholz spezialisiert sind. Immer in Verbindung mit Wurzeln, lebendem oder totem Holz. Das schwarze Geflecht, die Rhizomorphen, sind leicht auszumachen.
Der Hallimasch ist ein beliebter Speisepilz, obwohl er nur richtig zubereitet problemlos ist. Individuelle Unverträglichkeiten können jedoch nie ausgeschlossen werden. Jung gepflückt, richtig gegart und zubereitet (Zubereitungshinweise unbedingt einhalten), scheint er vielen Pilzsammlern zu munden. Es gibt ihn sogar in Dosen zu kaufen.

Sein Name verdankt er dem Umstand, dass er verdauungsfördernd wirkt, woher auch das Sprichwort "Heil im Arsch" stammt.
Im schweizerischen Nationalpark wurde der Hallimasch genetisch untersucht und es wir geschätzt, dass sich etwa 600 Tonnen Myzel im Boden mit derselben DNA verbirgt. Das gigantische Geflecht im Boden ist ein riesiger Organismus.

Fruchtkörper

Der Hallimasch ist sehr variabel und es gibt verschiedene Arten. Weltweit 40.

Stielmerkmale

Der Stiel ist beringt

Essbarkeit / Speisewert (ohne Gewähr)

Jung essbar. Pilz zuerst trocknen oder 15 Minuten im Wasser kochen lassen, Kochwasser weggiessen, normal fertig kochen.

Wichtiger Hinweis

Zubereitung: Mit zweimal 7-8 Min. aufkochen und dem Wegschütten des Kochwassers sollte man auf der sicheren Seite sein. Nur kleine und knackige Pilze verwenden.

Giftigkeit

FALSCH ZUBEREITET UND ROH SEHR GIFTIG !!

Gattungen:

Armillaria: Hallimasche

Verursacht das

Indigestions-Syndrom



2268 Flammer, T © - Foto

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5640 Flammer, T © - Armillaria mellea - Foto

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7025 Flammer, T © - Foto

4225 Flammer, T © - Rhizomorphen

1530 Flammer, T © - Chiodini - Zubereitungshinweis: Flüssigkeit wegschütten, spülen und wie normale Pilze 10 Minuten kochen. Ideal zu Risotto, Polenta, weissem Fleisch und Wild. - Konserve