Mykologische & medizinische Fachbegriffe

µm 1 Tausendstel Millimeter
2,4,6-Trithiaheptan Weisse Trüffel werden in der Gourmet-Küche wegen ihres einzigartigen und intensiven Aromas hoch geschätzt. Der an sich schon sehr hohe Marktpreis von Trüffeln, der in den letzten Jahren noch beträchtlich gestiegen ist, hat uns veranlasst, die chemischen Inhaltsstoffe zu untersuchen, die den charakteristischen Duft und Geschmack ausmachen.
abgerundet angeheftet
acidophil säureliebend
acyanophil Nicht cyanophil, nicht bläuend.
adult erwachsen
adventiv Begriff für eingeschleppte Pflanzen die eine Zeit lang vorkommen, dann aber wieder verschwinden. Mal sind sie da, mal nicht. Bestimmte Faktoren müssen stimmen, damit sie überleben können, deshalb das unregelmässige Vorkommen. Gewisse Pflanzen überstehen den Winter nicht.
Aethalium Fruchtkörper, welche aus der Verschmelzung von Einzelfruchtkörpern hervorgegangen sind
agaricoid Fruchtschicht lamellenartig und frei liegend.
amorph Ohne bestimmte Form, formlos.
amphimitisch (Bezogen auf Hyphensystem der Trama) aus gerativen und Bindehyphen bestehend (auch "dimitisch mit Bindehyphen" genannt).
amyloid Sporenmembran verfärbt sich mit MELZER-Reagens blau bis schwarz-grau.
anamorph asexuell
anastomisierend Quer miteinander verbundene Lamellen, usw. wodurch ein Netzwerk oder kammerige Alveolen entstehen. (Ausdruck auch für Sporenornamente verwendbar)
Anastomosen miteinander quer verbundene Lamellen
angeheftet Lamellen berühren den Stiel an der Spitze nur schmal.
angewachsen Lamellen bzw. Röhren berühren den Stiel breit.
angiocarp Verdecktfrüchtig. Bsp: Die Sporen bei Bauchpilzen werden im inneren ausgebildet.
anthracophil bei Brandstellen wachsend
Anthrosporen Konidien, welche durch Zerfall von Hyphen entstehen.
Apiculus ausgezogenes Ende der Spore, mit dem sie mit dem Sterigma verbunden war.
apikal scheitelständig
Apikulus Das oft etwas vorgezogene Ende der Spore, mit dem die Spore am Sterigma sitzt.
Ascomyceten Schlauchpilze, bei denen sich die Sporen in schlauchförmigen oder rundlichen Zellen entwickeln.
Ascus Zelle, in der die Ascosporen der Schlauchpilze reifen.
assimilierbar von einen Organismus in Nahrung umwandelbar
assimilieren in Nahrung umwandeln
asterostromelloide Struktur Gewebe aus Hyphen mit in kurzen Abständen wiederholt +/- rechtwinklig verzweigten Hyphen, deren Endglieder dadurch ein sternartiges Aussehen bekommen.
ausgebuchtet Lamellen (od. Röhren) um den Stiel ausgebuchtet und kurz am Stiel herablaufend.
autotroph gr. Sich selbst ernährend
azidophil saure Böden liebend, Ggt. azidophob
BAG Bundesamt für Gesundheit (schweizerisches)
Basidie Die meist +/- keulenförmigen Zellen des Hymeniums, die in der Regel  an 2 oder 4 Fortsätzen (Sterigmen) je eine Spore abtrennen.
Basidiolen Keulenförmige Zellen des Hymeniums ohne Sterigmen (also sterile bzw. junge Basidien).
Basidiomyceten Ständerpilze. Die Basidiosporen reifen an den 2-4 Anhängseln (Sterigmen) der Basidien.
basophil höhere ph-Werte-liebend
bauchig Stiel im unteren Teil stark verdickt. Spindelig-bauchig, wenn gegen die Basis wieder verjüngt. (Auch bei Zystiden).
Bauchpilze Bei den Bauchpilzen werden die Sporen im inneren ausgebildet. Zu den Bauchpilzen gehören die Gattungen, Bovista, Lycoperdon und Vascellum.
behangen Velumreste am Hutrand
bereift Reifartiger Überzug am Hut oder seltener Stiel
berindet Die äussere Schicht des Stielfleisches ist von dichterer Struktur als das Stielinnere (und dabei häufig grob längsfaserig).
Bestimmungsschlüssel Eine Art Frage und Antwortspiel zur Bestimmung eines Pilzes (siehe Bestimmungsschlüssel)
bewimpert Lamellenschneide feinflockig gezähnelt (durch stark entwickelte Cheilozystiden). Häufig heller gefärbt oder weiss. Mit Lupe sichtbar.
Biomasse Die von Lebewesen durch Wachstum und Vermehrung produzierte, organische Masse
Biotop Lebensraum eines oder mehrerer Lebewesen
Bittermandel Der Bittermandelgeruch ist ein Geruch, den man in der Natur immer wieder mal antreffen kann. Gewisse Pilze haben einen typischen Bittermandelgeruch.
bitunicat Ascuswand besteht aus zwei Schichten
Blattgrün Chlorophyll
bogig angewachsen Lamellenschneide deutlich konkav.
boreal Pflanzen & Pilze die vorwiegend in nördlichen Erdteilen anzutreffen sind.
Brandstellen Es gibt etliche Pilze, die z.B. auf Feuerstellen wachsen, solche die solange die Brandstelle noch einigermassen steril ist und keine Konkurrenz herrscht, andere erst wenn die Brandstelle bzw. der Brandherd etwas älter ist. Feuer ändert die Bodenchemie. 
brennhaarförmig Langgestreckter Zystidentypus, z.B. bei Weichritterlingen.
bryocol auf oder zwischen Moosen wachsend > saprob od. parasitisch
Bryophyten Bei Moosen kann man oft keine Aufteilung in Blatt und Spross erkennen. Sie werden als Bryophyten bezeichnen.
Buckel Hutmitte gegenüber der übrigen Oberfläche erhoben.
Bürstenzellen Huthautzellen oder Zystiden mit kurzen, warzenförmigen Auswüchsen.
büschelig Mehrere Fruchtkörper an der Stielbasis +/- verbunden.
Capillitium Faden- oder Röhrensystem im Innern der Fruchtkörper
carbophil Kohlebewohnend, brandstellenliebend
Catahymenium Ein sich ohne sichtbare Jahresgrenzen (wie z.B. Baumstamm) vergrösserndes Hymenium.
Chaulozystiden Zystiden an der Stieloberfläche
Cheilozystiden Zystiden an den Lamellenschneiden von Blätterpilzen
Chlorophyll Das Blattgrün. Eine chemische Substanz, welche den Pflanzen die Umwandlung von Sonnenlicht in Stärke ermöglicht und für die Grünfärbung der Pflanzen verantwortlich ist.
Chrysozystiden Dünnwandige, keulenförmige Zystiden im Innern der Lamellen oder des Hutfleisches. Inhalt gelblich oder sich erst mit Kalilauge (KOH) gelb färbend.
Collar Lamellen um den Stiel kragenartig verbunden.
collin Laubmischwälder (Linden, Eichen) Alpennordseite Föhren, Alpensüdseite Kastanie, unterhalb 400 m.ü.M
Columella lat., Säulchen, Mittelsäulchen; Sterile zentrale Achse innerhalb eines reifen vegetativen oder sexuell entstandenen Sporangium.
coprophil dungliebend; Organismen, die bevorzugt oder ausschließlich Dung besiedeln
Cortex Aussenhülle eines Aethaliums = Fruchtkörper, welche aus der Verschmelzung von Einzelfruchtkörpern hervorgegangen sind
Cortina Schleierartiges Velum, das nicht den ganzen Fruchtkörper sondern nur das Hymenium umhüllt (und sich evtl. in die oberste Schicht der Huthaut fortsetzten kann).
Crins Crins sind spezielle in der Huthaut von Russula. Crins werden auch als Rosshaare bezeichnet.
cyan blau
cyanophil Sporen oder Hyphen lassen sich mit Baumwollblau anfärben
Cystiden sterile, oft grosse, vielgestaltige Zellen in der Fruchtschicht (Hymenium), in der Huthaut und am Stiel, die die Oberfläche oft überragen.
Dauermyzel, Sklerotium Sklerotium (Dauermyzel) von Pachyma
Dendrophysen Zellen (meist Cheilozystiden oder Huthautzellen) mit starker (geweihartiger) Verzweigung.
dendrophysoid dendrophysenartig
Dermatozystiden Zelle der Huthaut. Zystide kommt in der Huthaut (Hutoberfläche) vor.
Determination Begrenzung, Abgrenzung, Bestimmung
Detrius Zerfallsprodukte von organischem Material, wie z.B. sich zersetzendes Laub, Holz, Gras, etc.
dextrinoid Sporenmembran verfärbt sich mit MELZER-Reagens rotbraun bis rostbraun.
Diaphragma Sterile Haut zwischen Gleba und Stiel mancher Bauchpilze.
dimitisch Trama, die aus generativen und Bindehyphen oder Skeletthyphen besteht.
diploid zweikernig, doppelter Chromosomensatz
dryophil eichenliebend (dryos gr. Eiche)
durchscheinend gerieft Lamellen scheinen (meist nur in feuchtem Zustand) auf der Hutoberfläche durch und verursachen dunkler gefärbte Streifen.
eingebogen Hutrand gegen die Lamellen hin gebogen, aber nicht eingerollt.
Elateren frei im Innern liegende, röhrenförmige Fäden, die einzelnen Fäden werden als Elateren bezeichnet, das ganze Fadensystem heisst Capillitium
Endoperidie Innenhülle
Endospor innere Hülle einer Spore, die als feines Häutchen das Plasma umgibt.
entfernt Zwischen den einzelnen Lamellen relativ breiter Abstand.
epigäisch Fruchtkörper, die auf der Bodenoberfläche wachsen.
Epikutis Wenn die Huthaut mehrschichtig ist, wird die oberste Schicht als Epikutis bezeichnet (versch. Strukturen).
epiphytisch Als Epiphyten (grch. epi = auf, über; phyton = Pflanze) oder Aufsitzerpflanzen bezeichnet man Pflanzen, die auf anderen Pflanzen wachsen, z.B. gewisse Orchideen.
Epithelium Anhäufung von rundlichen (oder breit elliptischen) Zellen (oft in Ketten), die einem umgebildeten Trichoderm (oder trichodermaler Palisade) entsprechen, (oft in Einzelzellen auflösend).
Erythrophyll Blattrot im Herbst in manchen Blättern, hauptsächlich bei Pflanzen mit roten Früchten. Die Farbe ist löslich in Wasser und Alkohol.
Eumykota Echte Pilze
Exoperidie Aussenhülle
Exospor äussere Schutzhülle einer Spore, die sehr widerstandsfähig ist, und der menschlichen Verdauung widersteht.
Exsikkat Trockenbeleg von Pilzen und Pflanzen.
Exudat Ausschwitzung bei machen Pilzarten während des Wachstums, ausgeschiedene Flüssigkeitströpfchen.
exzentrisch Stiel nicht in der Mitte des Hutes (jedoch auch nicht am Rand angewachsen.
Farben botanische Artennamen
fertil sporenbildend, fruchtbar
filiform fadenförmig, sehr dünn.
flüchtig Ein mit zunehmendem Alter schwindendes Organ (meist Velum, usw.).
formlos amorph
freie Lamellen Die Lamellen berühren den Stiel nicht.
fruchtbar fertil
Fruchtkörper Die "Frucht" des Pilzes (im Gegensatz zum meist unterirdisch wachsenden, dauerhaften Myzel).
Fructose Fruchtzucker
fusi, Fusisporae spindelig, spindelige Sporen
fusiform spindelförmig
Gamet Geschlechtszelle, Fortpflanzungszelle, Keimzelle
Gameten Sexualzellen (mit haploidem Chromosomensatz)
ganzrandig meist auf Lamellen bezogen, deren Schneide völlig gerade ist (weder gewimpert, noch gezähnt, noch schartig).
gebuckelt Hutmitte steht mit stumpfer Wölbung oder spitzigem Kegel vor.
gedrängt Lamellen dicht stehend.
gefaltet Hutoberfläche mit radialen Falten.
gefurcht Hutoberfläche bzw. Oberfläche mit radialen Falten.
gegürtelt Stiel mit einer oder mehreren deutlichen (meist faserigen) Velumzonen.
gekammert Stiel im Längsschnitt mit hohlen Kammern (z.B. bei den Blassporröhrlingen, bienenwabenartig (Morcheln).
gekerbt Hutrand in +/- regelmässigen Abschnitten eingeschnitten (bisw. auch für die Lamellenschneide gebraucht).
gelatinös Von gallertartiger, glasiger Beschaffenheit (meist auf Huthaut, Hyphen oder Huttrama, Stieloberfläche bezogen).
genabelt Hutmitte von Jugend an +/- stark vertieft (in manchen Fällen, z.B. Leptonia, nur schwach, dann aber auffallend dunkler gefärbt).
genattert Stiel zeigt eine Zeichnung von unregelmässigen Zick-Zack-Bänderungen (durch Zerreissen einer oberen Gewebeschicht oder eines Velums entstehend).
generative Hyphen Dünnwandige, regelmässig septierte, plasmareiche Hyphen, meist mit Schnallen. Färbung: Inhalt mit Baumwollblau, Wände mit Kongorot).
geophil erdliebend, in/auf Erde lebend
gerieft rinnenartige Vertiefungen auf der Huthaut (zwischen den Lamellen)
gerippt Hutoberfläche (bes. Rand mit erhabenen Leisten und Adern (in +/- regelmässigen Abständen). Auch bei Sporen.
gesägt Lamellenschneide mit groben, aber regelmässigen Zacken.
gestiefelt Stiel +/- weit von der Basis herauf von faserigem, flockigem oder körnigem Velum überzogen und oben +/- ringartig abschliessend (meist 1/2 bis 1/3 des Stieles).
getropft Mit tropfenartigen Flecken.
gezähnt Lamellenschneide mit feinen, gleichmässigen Zacken (feiner als gesägt).
gezont Hut mit +/- konzentrischen Zonen von Fasern, Flocken, Schuppen, Farbtönungen, Farbflecken, usw.
glatt Hutoberfläche ohne Riefung, Runzeln, Rippen, Adern usw. Bei Sporen: ohne Skulptur.
glimmerig Huthaut in trockenem Zustand leicht sandartig glitzernd (meist mit zelligen Huthautstrukturen, Epithelium etc.).
glockig Hut glockenförmig, bisweilen etwas geschweift.
Gloehyphen Gloeozystiden
Gloeozystiden Zystiden mit öligem oder feinkörnigem Inhalt, dünnwandig, meist länglich. In Hymenium, Trama oder Huthaut vorkommend. (Auch mit hyphenartiger  Ausbildung). Bisweilen selektiv mit Sulfovanilin, Sulfobenzaldhehyd, Baumvollblau u.a. färbbar.
Goldschimmel Schimmel der vorwiegend weichfleischige Röhrlinge befällt.
gratig Sporen mit stark erhabenen, leistenförmigen (bisw. unregelmässigen) Skulpturen.
Grössenbestimmung  bei Mykonet; klein 1 – 5 cm, mittel 5 – 10 cm, gross >10 cm
grubig Stiel mit meist unregelmässigen, grubigen Vertiefungen (bisw. auch Hut).
Guttationstropfen Flüssigkeitstropfen
Habitus Gestalt und Form des Pilzes.
halophil salzliebend; Organismen, die bei einem bestimmten Salzgehalt besser gedeihen; werden höhere Salzkonzentrationen nur toleriert spricht man von halotolerant
hängend Ring nach oben abziehbar.
haploid einkernig, einfacher Chromosomensatz
Hauptfruchtform Fruchtkörper, der durch eine geschlechtliche Fortpflanzung entstandene Sporen enthält. die in Asci oder an Basidien gebildet werden.
häutig Hutfleisch sehr dünn, gegen das Licht gehalten die Lamellen an der Oberfläche durchscheinend.
HDS Hutdeckschicht
hebes mit stumpfen Ende, abgestumpft, stumpf
helvelloid einer Helvella ähnliche Fruchtkörperform (gehirn-, gekröseartig oder lappig ausgebildet)
herablaufend Lamellen ziehen ein Stück am Stiel herab.
herbicol auf Detrius von Pflanzen wachsend > saprob
heterotroph Heterotroph bedeutet unselbständig. Pilze sind nicht photosynthesefähig, d.h. sie sind auf synthetisierte (vorfabrizierte), organische Stoffe zur Ernährung angewiesen. 
Hexenring Von einem Hexenring spricht man dann wenn sich Pilze kreisförmig ausbreiten. Das Myzel wächst von innen gegen aussen und der Ring wird Jahr für Jahr grösser, da die Nährstoffe, dort wo er im letzten Jahr gewachsen ist aufgebraucht ist.
Hilardepression Stelle oberhalb des Stielchens der Sporen an der Bauchseite, wenn diese etwas vertieft ist.
Hilarfleck Fleck oberhalb des Stielchens der Sporen (meist amyloid).
Hilum Abbruchstelle, Nabel, d.h. dem Stielchen entsprechend.
hochmontan Tannen-Fichtenwaldstufe, im trockenen Bereich Waldföhren 1200 - 1600 m ü.M. (+/- 100 m)
hyalin farblos, durchsichtig.
hydrophil wasserliebend
hygrophan Hut trocken stark entfärbend und trocken eine andere Farbe als feucht aufweisend. Während des Austrocknens oft mit zwei verschiedenfarbigen Zonen oder mit flammiger radialer Streifung.
Hygrophanität Aufhellen von Pilzhüten durch raschen Wasserverlust nach dem Pflücken oder bei Trockenheit.
hymeniderm Hutdeckschicht weist Struktur einer Fruchtschicht auf. Es entspringen aufrecht stehende birnen-, keulen- oder blasenförmige Zellen.
hymeniform Dem Hymenium ähnlich gebaut (meist aus keuligen bis rundlichen Zellen, bes. Huthaut).
Hymenium Fertile Schicht mit Basidien (bzw. Asci), häufig mit sterilen Elementen untermischt wie Basidiolen, Zystiden, Paraphysen  etc.
Hymenophor Die vom Hymenium überkleideten Organe (Lamellen, Röhren, Stacheln, Leisten, etc.)
Hyphe mehrzelliger Pilzfaden oder Pilzschlauch, der anlässlich der Keimung durch Segmentierung oder Septierung entsteht.
Hyphen Fadenartige Organe des Pilzes, die durch Septen in lange oder kürzere Zellen unterteilt sein können, aus denen das Mycel und der Grossteil der Gewebe der Fruchtkörper besteht.
Hypodermium In weiterem Sinne Schicht zwischen Epikutis und Hutfleisch (also mit Subkutis meist gleichbedeutend). Sollte jedoch auf zellige Strukturen beschränkt bleiben, während hyphige als Subkutis zu bezeichnen wären.
hypogäisch Fruchtkörper unterirdisch wachsend.
Hypothallus Haut unter dem Fruchtkörper (Reste des Plasmodiums)
inamyloid Sporenmembran färb sich nicht an mit MELZER-Reagens. Sie behält ihre Eigenfarbe.
Infel Infel oder Inful, L. Infula, Fr. Infule, hiess bei den alten Römern ein Hauptschmuck der Pontificum oder obersten Priester. 
infelförmig bischofsmützenartige Form
inkrustiert Hyphen (oder Zystiden) zeigen schollenartige oder kristallartige, körnige etc. Partikel an der Oberfläche.
inoperculat Ascusöffnung, die nicht  mit einem Deckel verschlossen ist.
invers Die Hyphen scheinen sich von aussen gegen die Mitte der Lamelle zu neigen (Plutaceae).
irregulär Die Hyphen verlaufen unregelmässig verflochten.
kahl Hutoberfläche ohne Haar, Filz, Schuppen, usw.
karminophil Basidien lassen sich zu Karminessigsäure anfärben
Karyogamie Kernverschmelzung
Karyogamie Unter Karyogamie versteht man die Verschmelzung der Kerne zweier Gameten (Geschlechtszellen).
Kegelige Zystiden Wichtiges Bestimmungsmerkmal für die Gattung Conocyben ist das Vorhandensein von kegeligen Zystiden.
Keimporus Verdünnte Stelle der Sporenmembran auf der Gegenseite des Apiculus, an der die Spore auskeimt.
kelchförmig Becherförmiger Fruchtkörper mit +/-  ausgebildetem Stiel
Klasse Basidomycetes
kleiig Hut bzw. Stiel mit ganz feinen Körnchen bedeckt.
Kleistothezium Kugelig geschlossener Fruchtkörper der Ascomyceten in dessen inneren sich die Asci mit den Sporen befinden. Reisst die Peridie auf oder zersetzt sich der Fruchtkörper, werden die Ascosporen freigesetzt. Trüffel sind theoretisch auch ein Kleistothezium, aber der Begriff ist nicht häufig anzutreffen.
Knolle Auffallend verdickte Stielbasis.
knollige Stielbasis Es gibt diverse Pilze mit einer knolligen Basis, diese ist für die Bestimmung wichtig, ganz besonders bei den giftigen Amanita Arten!
knorpelig Fleisch zäh, aber nicht hart.
KOFGA Eselsbrücke für Klasse – Ordnung – Familie – Gattung – Art
Kollar Collar
Kopulation Befruchtung
korkig Zäh, lederartig, trocken, ziemlich hart.
Kormophyten Gemeinsam ist den Bäumen, Sträuchern, Gräsern und weiteren Blütenpflanzen, dass sie Blätter, einen Stamm, Stängel oder Spross und Wurzeln besitzen. Solche Pflanzen gehören zu den höheren Pflanzen oder Kormophyten und bilden den Hauptteil der vorhandenen P
kristalltragende Zystiden Zystiden (oder auch metuloide Zystiden), die an der Spitze einzelne oder einen ganzen Schopf von Kristallen tragen (evtl. Ca-Oxalat, zumindest in manchen Fällen).
Kutis Eine aus +/- radiär angeordneten Hyphen gebildete Huthaut.
Lagenozystiden pfriemförmige Zystiden mit apikaler Inkrustation
Lameletten Lamellen, welche am Hutrand beginnen, aber nicht bis zum Stiel reichen.
Lamellen Blätterartige Bildung des Hymenophors, die radial vom Stiel zum Hutrand verlaufen (bei Lamellenzählungen mit L abgekürzt). Die Lamellenfarbe verändert sich mit der Alterung des Fruchtkörpers, dies sieht man deutlich beim Champignon, dessen zartes bis satt
Lamellenschneide Die nach unten gerichtete Kante der Lamellen.
Lamellentrama Das Gewebe zwischen den beiden Hymenialschichten einer Lamelle, die diese beidseitig überziehen. Nach ihrem Bau sind verschiedene Typen zu unterscheiden.
Lamellulae Kürzere Lamellen zwischen Lamellen, die nicht bis zum Stiel reichen.
Lamprozystiden konische bis walzenförmige, dickwandige inkrustierte Zystiden
langei zu Ehren von JE. Lange
Laticiferen Unseptierte, dünnwandige Hyphen mit Milch- oder farblosem Saft.
lecythiform Griechisch. Lekythos ist die Bezeichnung für eine spezielle griechische Vase zur Aufbewahrung von Olivenöl, die - insbesondere im 5. Jahrhundert vor Christus - als Grabbeigabe diente.
Leiferen Gloezystidenartige Hyphen, mit stark lichtbrechendem Inhalt.
Leisten Leistenartige Fruchtschicht (Hymenium) von Pilzen (z.B. Pfifferling) Siehe auch Ordnungen.
Lichenin Auch Flechtenstärke oder Moosstärke, ist ein farb- und geschmackloses Polysaccharid, das als Speicher-Kohlenhydrat in verschiedenen Flechten und Moosen und in geringeren Mengen auch in Gefäßpflanzen vorkommt.
lignicole auf Holz, Rinde, Laub- und Nadelstreu, etc. wachsend  > saprob
Lignin Zellwandsubstanz, welche Verholzung verursacht
limoniform zitronenförmig
lipophil fettliebend
Lutein gelber, organischer Farbstoff
Lyozystiden dickwandige Zystiden, welche sich in KOH auflösen
makroskopisch von blossem Auge sichtbar.
Maltose Malzzucker 
Manschette Ringförmige Bildung am Stiel.
Marginalhaare Haarartige, dünnwandige Bildungen an der Lamellenschneide, vielfach nicht von Cheilozystiden zu unterscheiden.
Marginalzellen Zellstrukturen an den Lamellenschneiden.
mehlig Hutoberfläche (bzw. Stiel) mehlig bestäubt.
mehlig-kleiig Oberfläche mehlig bestäubt und dazwischen kleine Körnchen oder Flöckchen.
Meiose Reduktionsteilung, Reifeteilung. Der doppelte Chromosomensatz wird auf die haploide Kernphase reduziert.
merdicol auf Mist, an gedüngten Standorten, etc. wachsend > saprob, coprophil
mesophil Bezeichnung für ein normales Temperaturoptimum der Organismen
Metazoen vielzellige Lebewesen
metuloid +/- dickwandige Zystiden, die ziemlich tief im Hymenophorgewebe entspringen (oft an der Spitze mit Kristallausscheidung).
Mikron 1/1000 mm, abgekürzt µm
mikroskopisch Nur mit einem guten Mikroskop sichtbar.
Mimikry In der Natur heisst der Trick der Tarnung, des anders Wirkens Mimikry. Ein Schmetterling wirkt bei aufgefalteten Flügeln wie ein grossäugiges Ungeheuer, eine Fliege auf den ersten Blick wie eine Wespe.
Mitose Kernteilung
Mitra Die Mitra ist eine Kopfbedeckung hoher geistlicher in der katholischen Kirche. In der Mykologie wird die Form der Kopfbedeckung für die Beschreibung der Sporenform des braunen Kohlentintlings, Coprinus angulatus verwendet.
moniliform engl. perlschnurartig
monomitisch Trama nur aus einer Hyphenart und zwar generativen Hyphen bestehend.
Morphologie Wissenschaft von der äußeren Gestalt der Organismen
mukronat Mit kurzer und abgestutzter Spitze versehen, z.B. Sporen oder Zystiden. lat. mucronatus: mit einer scharfen Spitze
muschelförmig +/- halbkreisförmige, lateral gestielte oder ungestielte Fruchtkörper.
Mycel Fadenförmiges Pilzgeflecht in der Erde oder im Holz.
Mykhorriza Eine durch symbiontische Zusammenleben mit Pilzen morphologisch umgestaltete Pflanzenwurzel (Pilzwurzel).
Mykologie Pilzkunde
Mykorrhizapilze  Pilze welche in Symbiose mit einer Pflanze leben (Lebensgemeinschaft). Das Wort entstammt aus Myco (lat. Pilz) und Rhiza (lat. Wurzel).
Mykotoxine Pilzgifte
Myxomyzeten Pilztiere. Eine Wesen zwischen Tier und Pilz.
Myzel Das Hyphengeflecht der Pilze mit Ausnahme der Fruchtkörper, Sklerotien etc., das im Boden, Holz oder sonstigem Substrat lebt und besonders der Nährstoffaufnahme dient.
Nabel Stark niedergedrückte Hutmitte (bisw. in hohlen Stiel übergehend).
Nebenfruchtform Als Nebenfruchtform definiert sich die  "vegetative", bzw. asexuelle Vermehrung  z.B. durch Abschnürung oder Sprossung.
netzig Sporen, Hut- oder Stieloberfläche mit netzartig angeordneten Skulpturen bzw. Adern oder Rippen.
niedergedrückt Ein Hut dessen Mitte flach vertieft ist.
nitrophil stickstoffliebend
Nucleus Zellkern
obermontan Tannen-Buchenwaldstufe, im trockenen Bereich Waldföhren 1000 - 1300 m ü.M. (+/- 100 m)
obersubalpin Lärchen-Arvenwaldstufe resp. Stufe der Bergföhrenwälder oberhalb 1900 - 2000 m ü.M.
obsolet Schwach ausgebildet, schlecht wahrnehmbar.
operculat Ascusöffnung, die von einem kleinen Deckel (Operculum) verschlossen wird.
Operculum Deckelchen am Ende des Ascus wo die Sporen bei Reife austreten.
Ostiolum Mündung der Perithezien bei Pyrenomyceten.
Ozonium Sehr starkes und oft weit ausgedehntes, oft lebhaft gefärbtes lockeres Hyphengeflecht, von der Fruchtkörperbasis ausstrahlend.
Paarkernmyzel Sekundärmyzel, dessen Zellen zwei verschiedengeschlechtliche Kerne enthalten
Palisadengewebe +/- parallel angeordnete, keulige, zylindrische Hyphenelemente, meist der Hutoberfläche
Papille +/- scharfe, kleine, spitze oder leicht stumpfe Erhebung der Hutmitte.
Paracelsus berühmter Arzt und  Alchimist des 16. Jahrhundert. Sein eigentlicher Name war Theophrastus Bombastus von Hohenheim
Paraderm Huthaut von zelliger Struktur.
Paraphyse Sterile, oft charakteristisch geformte Zelle im Hymenium der Ascomyceten.
Parasiten Pilze welche sich von lebendigen Organismen ernähren. Parasiten gibt es nicht nur bei den Pilzen.
Parasitische Pilze Pilze welche lebende Organismen befallen und diese zum Absterben bringen können.
Partialvelum Velum, das nur das Hymenium bedeckt (z.B. Cortina der Cortinarien).
Peridie Hülle der Bauchpilze
Peristom Meist scheitelständige, abgegrenzte Öffnung an Bauchpilzfruchtkörpern, durch die die Sporen entweichen.
Perithezium Einzelner oder zu mehreren in ein Stroma eingebetteter Fruchtkörpertyp der Ascomyceten.
perlatus sehr weit, sehr breit, mit Perlen (Perlmutt) besetzt
phaenerogam Eine Pflanze die sich mit Samen und nicht mit Sporen reproduziert.
Photosynthese Die höhere Pflanze baut das Chlorophyll durch Photosynthese oder Assimilation auf, d.h. durch das Chlorophyll und unter Lichteinfluss ist die Pflanze in der Lage, aus anorganischen Substanzen körpereigene, organische Stoffe aufzubauen, zu synthetisieren. Pilze weisen kein Chlorophyll auf, sie sind nicht photosynthesefähig.
Phylogenese Stammesgeschichtliche Entwicklung der Gesamtheit aller Lebenswesen als auch bestimmter Verwandschaftsgruppen auf allen Ebenen der biologischen Systematik (Quelle Wikipedia).
phyton gr. Pflanze
Pileozystiden Zystiden von der Hutoberfläche.
Plage Nicht oder nur schwach ornamentierte Zone bei warzigen Sporen oberhalb des Apiculus.
Plasma Zellsubstanz
Plasmodiocarpien Fruchtkörper die Form des ursprünglichen Plasmodiums wiedergebend, gewunden, lang gestreckt oder netzig. Plasmodium: vegetatives, bewegliches Jugendstadium der Myxomyceten
Plasmogamie Plasmaverschmelzung
Pleurozystiden Zystiden an den Seitenflächen der Lamellen, Röhrenwände. (Pleurón kommt vom griechischen und heisst Rippe). Wichtiges Merkmal bei der Bestimmung der Gattungen: Conocybe, Inocybe, Melanoleuca, Mycena, Naucoria, Pluteus und Tubera.
polychrome Pilze Unter  "polychrom" versteht man die Farbvarietäten, die Vielfarbigkeit innerhalb einer Art. Diese kann ganz verschiedene Ursachen habe: Standort, Feuchtigkeit, Wachstumsphase (Alter), Sonneneinwirkung (Ausbleichung).
polymorphe Zystiden Es gibt einige Arten die haben sehr vielgestaltige Zystiden.
populär-wissenschaftlich Leicht verständliche Beiträge zu wissenschaftlichen Themen, geschrieben auch für nicht Sachverständige.
Poren Mündung +/- enger Röhren.
praticol in Wiesen, Weiden, Grasland wachsend
Protozoen einzellige Lebewesen
psammophil sandliebend
Pseudoaethalium Pseudoaethalium: dichtgepackte Fruchtkörper, die ein Aethalium vortäuschen. Aethalium: Fruchtkörper, welche aus der Verschmelzung von Einzelfruchtkörpern hervorgegangen sind
Pseudocolumella zentrale Anhäufung von Capillitium
punktiert Oberfläche von Hut oder Stiel mit kleinen, punktförmigen Erhebungen. Bei Sporen, wenn diese fein punktförmig ornamentiert erscheinen, ohne dass warzenförmige Erhebungen an der Aussenkontur erkennbar sind (Achtung Verwechslung mit Plasmagranulationen!).
radial Strahlenförmig von der Mitte gegen den Rand nach allen Seiten verlaufend.
Ramealis-Struktur Gewebeschicht aus unregelmässig verzweigten, koralloid-knorrigen, gegabelten Hyphen, oft mit Auswüchsen.
rasig In dicht gedrängten Gruppen wachsend.
regulär Die Hyphen verlaufen +/- parallel.
Reich Pilze
Reif bereift
resupinat umgekehrt, zurückgebogen. Hymenialer Fruchtkörpertyp, meist flacher holzbewohnender Fruchtkörper mit anliegendem Rand, angewachsenem Hutscheitel und nach aussen gekehrtem Hymenium.
Rhizoide Wurzelartige Mycel(-Hyphen-)stränge an der Basis von Fruchtkörpern.
Rhizomorphen Mycelstränge mit verdickter (sklerotisierter) Aussenschicht (z.B. Hallimasch).
Ring Ringförmiges, häutiges oder wollig-faseriges, bisw. auch schleimiges Gebilde am Stiel, das entweder durch Weiterwachsen der Huthaut bis zum Stiel oder aus Velum (partiale oder/und universale) entsteht.
RNS Ribonukleinsäure, Baustein der Erbinformationen
Röhren Feine Röhrchen, die das Hymenophor der Boletales (Röhrlinge) zusammensetzten.
Rosasporer Rosasporen können manchmal recht dunkel sein und leicht mit braunen Sporen verwechselt werden!
ruderal, Ruderalfläche Offenes, brachliegendes oder genutztes Gelände, wie Schutt- und Kiesplätze, Wegränder, brachliegende Industrieflächen mit stickstoffhaltigem Boden und bestimmten, angepassten Pflanzengesellschaften.
rudimentär verkümmert, schwach ausgebildet
Saccharose Melassezucker
Safthyphen Gloezystidiale Hyphen bei Laticiferen.
samtig Dicht oder kurz weichhaarig, matt fast kahl.
saprob Vom Abbau organischer Stoffe lebend
saprobe Pilze Pilze welche organische Stoffe zersetzen und diese in den Kreislauf der Natur zurückführen
Saprophyt Pilz der sich von organischer Substanz eines toten Lebewesens ernährt (Tier oder Pflanze). Fäulnisbewohner.
Saprophyten Organismen welche totes Material abbauen.
schartig Grob und unregelmässig gezähnte Lamellenschneide.
Scheibe Die mittlere Partie der Huboberfläche.
Scheide Volva
Schlauchpilze siehe Ascomyceten
Schleier Cortina
Schleim Es gibt verschiedene Gattungen die durch ihre Schleimigkeit auffallen. Allerdings ist dies in trockenen Perioden oft schwer, wenn überhaupt erkennbar, da die Schleimschicht austrocknet. Zuverlässiger sind deshalb die Funde bei feuchter Witterung. Bei den 
schleimig Stark mit Schleim bedeckt.
schmierig Nur schwach oder undeutlich mit Schleim bedeckt.
Schnallen Kurze, bogige oder erweiterte Hyphenstücke, die oft neben den Septen zu beobachten sind und deren Entstehung mit der Kernteilung im Zusammenhang steht.
Schneide Die untere Kante der Lamellen.
secotioid Fruchtkörper in Hut und Stiel gegliedert, wobei der Stiel oft fast völlig reduziert ist und im Hutteil nur noch als Columella erscheint. Der Hut öffnet sich nicht mehr oder nur mehr unvollständig, die Lamellen sind nur noch teilweise bzw. +/- deformiert oder nicht mehr erkennbar und durch kammerige oder schwammig-poröse Gleba ersetzt. Die Sporen werden nicht mehr aktiv abgetrennt sondern verstäubt.
Segmentierung Anfangsfaden, welcher bei der Keimung entsteht und sich durch Abschnürung (Septierung/Segmentierung) teilt, wodurch durch Querwände gegliedert ein mehrzelliger Pilzfaden entsteht.
Septen Zwischenwände die bei der Zellteilung entstehen und in den Pilzhyphen zwei angrenzende Zellen voneinander trennen. Auch bei Sporen können solche Septierungen entstehen.
septiert Hyphen mit Querwänden (Septen). Septiert = unterteilt
Septozystiden septierte Zystiden
Setae Haare
Seten, Setae Borstenförmige Haare auf Oberfläche (bis. auch Hymenium).
siderophil Eisenliebend: (karminophil). Eisen und verschiedene andere Metalle bilden mit bestimmten Eiweissverbindungen in machen Basidien einen Komplex. Dieser Komplex kann durch Bindung der Metalle an Karmin besser sichtbar gemacht werden. Durch das Metall wird da
Skeletozystiden zystidenartige Hyphenenden, welche aus Skeletthyphen herauswachsen
Skeletthyphen Dickwandige, englumige, nicht oder wenig verzweigte Hyphen, ohne Septen und Schnallen, bald ohne Plasma, den ganzen Fruchtkörper durchziehend.
Skelrotien Hartkörper oder Dauermycelien (Mycel)
sklerifizierte Hyphen Dickwandig, aber mit Septen und oft Schnallen.
Sklerotium knolliger, meist im Substrat befindlicher, harter Körper, der einen Dauerzustand oder ein Speicherorgan mancher Pilze darstellt (Aus Hyphen oder zellig erweiterten Hyphen aufgebaut).
Soma Soma als Kurzform zu Zytosoma (von griech. κύτος kytos „Höhlung“ und σῶμα soma „Körper“) bezeichnet den Körper einer Zelle abzüglich ihrer Fortsätze, des Kerns und der Organellen. Im Soma findet der Hauptteil des Stoffwechsels statt, weswegen es häufig is
Somatogamie Soma als Kurzform zu Zytosoma (von griech. κύτος kytos „Höhlung“ und σῶμα soma „Körper“) bezeichnet den Körper einer Zelle abzüglich ihrer Fortsätze, des Kerns und der Organellen. Im Soma findet der Hauptteil des Stoffwechsels statt, weswegen es häufig isoliert betrachtet wird. Das Soma von Nervenzellen wird auch als Perikaryon bezeichnet.
spagnophil moosliebend
sparrig abstehend, aufgerichtet
spatelförmig +/- zungenförmige Fruchtkörperform.
Sphaerozysten Runde Zellen entweder auf der Huthaut, im Velum oder Nester von solchen im Fleisch von Russulaceen.
Sporocarpien Einzelfruktifikationen, gestielt oder ungestielt
Sporokarp Als Sporokarp wird der sporenbildende Fruchtkörper der Schleimpilze bezeichnet. Der Organismus eines Schleimpilzes besteht aus einer unförmigen vielkernigen Masse, dem Plasmodium. Zur Bildung von Sporen organisiert sich der Zellhaufen zu einem Sporokarp.
Sprossung Vermehrungsart. Aus einer Mutterzelle entwächst eine Tochterzelle, welche sich schlussendlich von der Mutterzelle ablöst.
Stacheln Hymenophor der Stachelpilze.
Stamm Basidiomycota
Sterigma Stielförmiges Anhängsel an der Basidie, an dem die Sporen reifen.
Stielbasis siehe Basis
Stroma Kompakte, kaum differenzierbare Pilzmasse, in welcher oder auf welcher sich die Fruktifikationsorgane bilden.
subalpin Fichtenwaldstufe, auf extremen Standorten Bergföhren, Alpenerlen, typische Baumkollektive 1600 - 1900 m ü.M. (+/- 100 m)
Subgleba Steriles "Fleisch" unterhalb der fertilen Gleba bei manchen Bauchpilzen.
Subhymenium Gewebepartien unterhalb des Hymeniums, die sich bisweilen durch andere Struktur von der eigentlichen Trama abheben.
subhypogäisch Fruchtkörper unterirdisch, jedoch mit dem Scheitel aus dem Boden kommend.
Subikulum Spinnwebig bis filziges Hyphengeflecht, auf dem eine Gruppe von kleinen Fruchtkörpern sich entwickelt. (Manche reduzierte Gattungen).
Subkutis Hypodermium
submontan Buchenwaldstufe und Stufe der Laubmischwälder ca. 400 - 700 m.ü.M
Substrat Nährboden, wie Erde, Pflanzenreste, Holz, etc.
Sukzession Zeitliche Reihenfolge des Wachstums von Pflanzen oder Erscheinung von Tieren (z.B. bei einem Verwesungsprozess).
supraapiculäre Depression Eindellung an der Ventralseite der Sporen oberhalb des Apiculus.
Symbionten Pilze welche eine Lebensgemeinschaft mit einer Pflanze eingehen. Dabei profitiert der Pilz aber auch die Pflanze.
Symbiose Eine Lebensgemeinschaft zwischen Organismen. Siehe Mykorrhiza
Tallophyten Algen, die entweder als Einzeller, fadenförmig oder blattartig im Wasser vorkommen.
telemorph sexuell
Terfezien Terfezien sind schmutzig weisse oder gelbbraune trüffelähnliche Knollen, die im Mittelmeerraum und Nahen Osten wachsen. Sie sind als Handelsware zugelassen, dürfen jedoch nicht als "Trüffelersatz", weder ungefärbt noch gefärbt, verwendet werden. Sie sind 
termophil wärmeliebend
terricol, terrikol auf Erde, Humus, Sand wachsend > saprob
thermophil wärmeliebend
tibiiform Die Tibia (lat., "Schienbein"). Tibiiform heisst der Form nach einem Schienbeinknochen ähnlich.
Toxikologie Die Lehre von Giftstoffen
Trama Im weiteren Sinne das Fleisch des Fruchtkörpers, im engeren Lamellen-, Hut-, Stieltrama unter Ausschluss der Oberflächengewebe (Subkutis, Hypoderm, Cortex, Subhymenium. usw).
Tramalzystiden Im Gegensatz zu echten Zystiden in der Trama und nicht im Subhymenium entspringend.
Tramaplatten Sterile Scheidenwände in der Gleba von secotioiden Formen und Gastromyceten.
tränend An Lamellenschneide, Porenrändern oder Stielspitze Flüssigkeitstropfen absondernd.
Trichoderm Hyphen der obersten Hutdeckschicht +/- senkrecht auf der Oberfläche stehend, aber nicht streng parallel und keine hymeniforme Schicht bildend. Oberfläche samtig bis leicht filzig. Kann auch gelatinisieren.
trichodermale Palisade Hyphen senkrecht stehend und ziemlich streng parallel, aber nicht alle auf demselben Niveau entspringend wie Hymeniderm (Oberfläche samtig, körnig oder bereift) (z.B. verschiedene Boletus-Arten). Endglieder bisw. als Dermatozystiden ausgebildet.
trimitisch Trama aus drei Hyphenarten bestehend, den generativen-, Binde- und Skeletthyphen.
trunkat abgestutzt
untermischt Irreguläre Trama, die aus dem Durchmesser oder der Form nach verschiedenen Hyphentypen besteht.
untermontan Buchenwaldstufe und Stufe der Laubmischwälder unterhalb 900 - 1000 m ü.M. (+/- 100 m)
vakuolär Erklärt die Lokalisierung der Pigmente in den Hyphen.
Vakuole Flüssigkeitsgefüllte, blasenartige Hohlräume im Zellplasma
VAPKO Vereinigung der amtlichen Pilzkontrollorgane 
vegetative Vermehrung Vermehrung ohne einen sexuellen Partner.
Velum Spinnfadenartige Gewebehülle, die einen Fruchtkörper ganz oder teilweise einschliesst.
Velum, partiale Hymenophor (bisw. auch Hutoberfläche) einhüllend.
Velum, universale Den ganzen Fruchtkörper in der Jugend einhüllend.
Volva Sackförmige Hülle an der Stielbasis. Scheide.
warzig Oberfläche mit warzenartigen, kleinen Erhebungen, bes. bei Sporenmembranen +/- isolierte Erhebungen.
Weissfäule Fäule des Holzes durch Zersetzung des Lignins.
wurzelnd Der Stiel steckt tief im Boden und ist oft spindelig verdickt oder basalwärts allmählich verjüngt.
Würzpilze Würzpilze wie z. B. der Feld- oder Knoblauchschwindling, der Pfefferröhrling oder Habichtspilz kann man in einer eigens dafür bestimmten Kaffeemühle zermahlen. Dass Pulver sollte man luftdicht aufbewahren. Schon eine kleine Prise verleiht einem Gericht ei
xerotherm [zu griech. thermós = warm, heiss] (Geogr.): ein trockenwarmes Klima aufweisend.
xylophag Holz zersetzend
Zellinhalt Protoplasma
Zellkern Nucleus. Zellkern z.B. einer Spore. Im Plasma befinden sich nebst dem Zellkern noch Nährstoffe und Einschlüsse.
Zellsubstanz Plasma
zerfliessend Lamellen und Hut faulen nicht, sondern lösen sich bei der Reife in +/- flüssige Tropfen mit Sporenmasse auf (Coprinus).
Zygote Urzelle
Zystiden Sterile, meist vergrösserte Zellen und Haarbildungen von verschiedener Gestalt und Funktion, die zwischen den Basidien im Hymenium stehen und meist über dieses herausragen. Sie entspringen entweder im Subhymenium wie die Basidien (echte Zystiden) oder haben ihren Ursprung tiefer in der Trama (Pseudozystiden). Auch auf der Hut- oder Steiloberfläche gibt es Zystiden. Nach dem Ort ihres Auftretens werden Caulo-, Cheilo-, Dermato-, Pileo- oder Pleurozystiden unterschieden. Pseudozystiden können nach ihrem Inhalt oder Färbeverhalten weiter unterteilt werden. (Lacteozystiden mit Milchsaft, Gloeozystiden: mit Kresylblau metachromatischem, öligem Inhalt, Chrysozystiden, Phaeozystiden mit bräunlichem, schwach dextrinoidem Inhalt, Macrozystiden: in Sulfovanillin blau, in Sulfobenzaldehyd schwarz, Metuloide.