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Tuber aestivum Chatin - Sommer-Trüffel

aktualisiert: 20.10.2016

Klassifikation

Tuber - Tuberaceae - Pezizales - Ascomycetes - Trüffeln

Fruchtkörper

Braun schwarz bis schwarz. Peridie nicht ablösbar von der Gleba. Pyramidenähnliche, kräftige Warzen mit 5 – 6 Seitenflächen. Unter der Lupe mit 6 – 10facher Vergrösserung erkennt man die feine transversale Streifung an den Seitenflächen. Die von feinen weissen Venen durchzogene Gleba ist hellbraun.

Sporenfarbe

Hellgelb, transparent, rundlich bis leicht elliptisch. Struktur netzig-wabig. Waben von unterschiedlicher Weite, mehrheitlich engmaschig. Kreten der Wabenmembranen um die 2 µm.

Geruch / Geruchsprofil

Frisch etwas süsslich, auch etwas herb nach Leder, alt und nach luftdichter Verpackung, - odeur de bergerie - nach Stroh und Schafmist.

Sporengrösse

20 – 40 x 20 – 30 µm.

Sporen pro Ascus

Sporen pro Ascus: 1 – 6; mit 1, 2, 3 und 4 Sporen etwa zu gleichen Teilen.

Varia

Fragmente von Sommer Trüffeln finden sich vor allem in getrüffelten Fleischwaren (Streichleberwurst, Pasteten), Käse (Trüffel-Brie) und Tortellini. Das intensive Aroma jedoch dürfte meistens auf synthetische Aromen zurückzuführen sein.

T. aestivum wird auch unter der ungenügenden Bezeichnung "Schwarze Trüffel" an Privatpersonen, Gastwirte und Köche verkauft, die wohl oft glauben, es handle sich um die kostbare Périgord-Trüffel.

VSp

Zugelassen.

Essbarkeit gem. VAPKO (ohne Gewähr)

Speisepilz

Tuber



Bild Nr. 555 Flammer, T Bild Nr. 556 Flammer, T Bild Nr. 38 Flammer, T - SporenzeichnungBild Nr. 1 Flammer, T - Sporen in AscusBild Nr. 1217 Flammer, T - Sporen in AscusBild Nr. 4 Flammer, T - Sporen in Ascus